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Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013Energiemanagement im Einzelhandel 2013

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Energiemanagement im Einzelhandel
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Organisation

Ljiljana Rakita

Inhalte
Ljiljana Rakita
T: +49 221 57993-24
E: rakita(at)ehi.org

Preisträger

2012

Modehaus Hagemeyer

EMA Preisträger - Hagemeyer

Beim Modehaus Hagemeyer wurde ein zukunftsweisendes, ökologisches Gesamtkonzept realisiert, das die Sanierung der zentralen Raumlufttechnik, die Erneuerung der Kälteerzeugungsanlage, eine Umrüstung der Beleuchtungs-systeme auf LED-Leuchten und eine Ergänzung des Sonnenschutzes beinhaltete.
Das Projekt zeichnet sich insgesamt dadurch aus, das allein durch ein gesamtheitliches Denken, intensive Zusammenarbeit gerichtet auf ein Ziel und Entschlossenheit seitens des Investors sich betriebswirtschaftliche und ökologische Gewinne realisieren lassen.

 

Coop Genossenschaft

EMA Preisträger - Coop Schweiz

CO2-neutral bis 2023: Dieses Ziel hat sich die Coop Genossenschaft aus der Schweiz gesetzt. Die Realisierung dieses Ziels erstreckt sich dabei nicht nur auf einen Unternehmensbereich, sondern umspannt durch die Einbindung von Produktion, Logistik, Verkauf und Administration das Unternehmen ganzheitlich. Die Reduktion der CO2-Emissionen soll durch Senkung des absoluten Energiebedarfs und vermehrter Nutzung erneuerbarer Energieträger erreicht werden.

2011

IKEA

EMA Preisträger 2011: IKEA

Ausschlaggebend für die Vergabe des Preises ist das Engagement von IKEA, ein übergeordnetes und ganzheitliches Energiemanagement mit Vorbildcharakter zu etablieren und die durchgeführten Maßnahmen auf andere Unternehmen übertragbar zu machen.

Mit dem seit 2005 bestehenden internationalen Energieeffizienz-Programm „IKEA goes renewable“ hat sich der Konzern das Ziel gesetzt, zukünftig vollständig auf fossile Brennstoffe zu verzichten und regenerative Energieträger einzusetzen. Neben vielen Standardmaßnahmen bei der Lüftung, Gebäudetechnik und Beleuchtung wird standortabhängig energieeffiziente Technik eingesetzt, die Erfahrungen damit geben die Einrichtungshäuser untereinander weiter. Durch das Projekt „Nachbarn helfen Nachbarn“ wird der Wissenstransfer zwischen den Einrichtungshäusern sicherge-stellt. Um Mitarbeiter umfassend einzubinden, lobt IKEA u. a. einen „Energieeffizienzpreis“ unter den Einrichtungshäusern aus.

 

Metro Cash & Carry Deutschland

EMA Preisträger 2011: Metro Cash & Carry

Einen EMA-Spezialpreis für herausragende technische Leistungen vergab die Jury an die Metro Cash & Carry für die Errichtung einer innovativen Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, die damit verbundene optimale Nutzung von Energieressourcen und die Verwendung klimaschonender Kältemittel.

Die umweltfreundliche und kosteneffiziente Technologie erzeugt Wärme und Strom durch eine für alle Gase taugliche Mikrogasturbine. Die Wärme wird über eine Ab-sorptionskältemaschine für die Niedrigkühlung von Ware genutzt, der Strom wird für den Betrieb des Großmarktes und insbesondere auch für die Tiefkühlung, die aus-schließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben wird, verwendet. Durch den Einsatz des natürlichen Kältemittels CO2 sowie der Kälteträger Sole und Kaltwasser kann vollständig auf klimaschädliche Kältemittel verzichtet werden.

Diese neuartige Technologie kann in sämtlichen Bereichen des Lebensmittelhandels eingesetzt und in allen Filialgrößen realisiert werden.

2010

Intersport – Timm

Ein sehr geringer Energieverbrauch durch Einsatz modernster Gebäudetechnik und Beleuchtung, unter der Prämisse des Wohlfühlaspektes für Kunden und Personal, zeichnen das Intersporthaus Timm aus Bautzen aus, das als weltweit erstes Sportfachhandelshaus in Passivbauweise errichtet wurde.
Angefangen vom Baukörper und der Außenhülle bis hin zur Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Heizung wurde mit großer Sorgfalt auf aufeinander abgestimmte und ausgewählte Komponenten geachtet, die zu niedrigen Verbrauchswerten führen.

 

Migros

Beim Migros Genossenschafts Bund war die Vielzahl und Kontinuität der Aktivitäten für eine Prämierung entscheidend. An erster Stelle ist das herausragende Engagement des Unternehmens zu nennen, das sich bereits seit über 30 Jahren für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und den Klimaschutz einsetzt. Dabei wurde es nicht bei einzelnen Leuchtturmprojekten belassen, die vielfältigen Maßnahmen wurden vielmehr konsequent und langfristig in der Breite umgesetzt.

2009

tegut ...

Das Hauptaugenmerk des Energiemanagementansatzes liegt in der Effizienzsteigerung durch eine Standardisierung der verwendeten Technikkomponenten und Anlagen in allen Handlungsfeldern der Filialen: Kühlung, Beleuchtung, Heizung/Lüftung sowie Klimatisierung. Dabei definiert tegut... eigene Mindeststandards, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.
tegut... ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass sich durch die Standardisierung der vielen "kleinen" Maßnahmen in einem Markt, große Wirkungen auf der Unternehmensebene erreichen lassen.

 

Lidl

Es wurde ein technisches Gesamtkonzept für alle zukünftigen Filialen entwickelt, dessen wichtigster Baustein eine Integralanlage ist, die verschiedenste Haustechnikkomponenten verbindet und in sich vereint, um einen klimafreundlichen und ressourcensparenden Betrieb der Filialen zu ermöglichen. Die Anlage basiert auf der Funktionsweise einer Kälteanlage und erzeugt den gesamten Wärme- und Kältebedarf der Filiale. Durch eine geschickte Zusammenfassung und eine intelligente Steuerung können alle herkömmlichen Systeme zur Kälteerzeugung, Heizung und Klimatisierung zusammengefasst werden.

2008

Aldi Süd

Die einzelnen Maßnahmen, die Aldi Süd seit 2005 umsetzt, erstrecken sich auf mehrere Handlungsfelder des Unternehmens. So wurden Konzepte zur energieeffizienten und umweltfreundlichen Kühlung, zur Gebäudeklimatisierung durch Wärmerückgewinnung und auch zur Optimierung der Beleuchtung hinsichtlich Energieeffizienz umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist die Umsetzung der Konzepte nicht nur bei Neubauten, sondern auch im Bestand. Die Installation mehrerer großer Solaranlagen runden die Aktivitäten von Aldi Süd zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen ab.

 

Kohler - Natürlich Einrichten

Das erste Einrichtungshäuser in Europa im Passivhausstandard zeichnet sich u. a. durch eine weitestgehende Verwendung von ökologischen Baustoffen, einem niedrigen Energiebedarf sowie die geringstmögliche CO2-Belastung aus. Des Weiteren wurde auf eine geringe Umweltbelastung des Gebäudes geachtet sowohl bei der Erstellung als auch im Gebrauch bis hin zur Entsorgung. Kohler – natürlich einrichten nutzt das Grundwasser zum Heizen und Kühlen mit der Lüftungsanlage über eine Betonkerntemperierung. Durch eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 23,4 kWp und durch eine energieoptimierte Beleuchtung wird die positive Energiebilanz des Gebäudes abgerundet.